Transitions – Übergänge
Prof. Dr. Andreas Beaugrand
Do, 10:00–12:00 Uhr
Raum 202
Ein Lebenslauf setzt sich aus dem Zusammenwirken äußerst verschiedener Ereignisse, Kontexte, Empfindungen und Entwicklungen zusammen und ist niemals linear, was standardisierte Lebensläufe etwa in Bewerbungen suggerieren. Einiges davon ist nach der Geburt ‚vorhersehbar‘ (nicht im wörtlichen Sinne), zumindest aber sehr wahrscheinlich, wenn sich das Leben in geordneten Bahnen entwickeln kann: Kindergarten, Schule, Ausbildung/Studium, erste Liebe, erste tragische Erlebnisse, erste Berufserfahrungen; erste eigene Wohnung, erste selbstständige Reisen, erste Selbstverantwortlichkeit; Hochzeit, Familie, Kinder; Kinder-, Schul- und Familienfeste; Arbeit, Freizeit, Arbeit, Krankheit, Arbeit ….
Kritische Lebensereignisse können einem Lebenslauf eine Wende in eine unerwartete Richtung geben, die nicht sicher vorherzusehen ist, aber befürchtet wird: Unfälle, Tod des Partners und/oder Trennung, schwere Krankheit von Familienangehörigen, dauernder Arbeitsplatzverlust, Teilnahme an Kriegsereignissen, andere traumatische Erfahrungen …
Und – hopplahopp! – sind Monate, Jahre, Jahrzehnte vergangen und immer wieder fanden und finden Übergänge statt: Transitions – how do you deal with them?
Voraussetzungen:
Grundkenntnisse der Geschichts-, Kultur- und Kunstwissenschaft, Kenntnisse über die Technik des wissenschaftlichen Arbeitens, Übernahme eines Seminarprotokolls und eines Referates mit Thesenpapier und Verfassen eines Essays sowie praktische Unterstützung.
| Prüfungsordnung 19 Kunst- und Kulturwissenschaften (1406) – 3 SWS, 4 CP Kulturtheorie I (1120) – 3 SWS, 5 CP |
Prüfungsordnung 24 Theorie und Diskus I-III (2100/2110/2120) – 4 SWS, 6 CP Theorie und Diskurs I, II (1050/1060) - Teilleistung 3 SWS, 6 CP |
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Sprechstunde Bitte per Mail vereinbaren. |
Vorbesprechung 22. Oktober, 10:00 Uhr Raum 202 |