Solidarität (II)
Prof. Dr. Andreas Beaugrand
Do, 13:00–15:00 Uhr
Raum 202
Das Seminar setzt das des Sommersemesters 2026 fort und dient der gestaltungstheoretischen wie -praktischen Umsetzung des Solidaritätsausstellungsprojekts Anfang 2027.
Solidarität bedeutet eigentlich Zusammengehörigkeit, „miteinander solidarisch handeln“. Offensichtlich ist dieses Prinzip der Nächstenliebe heutzutage vielfach in Vergessenheit geraten, obwohl es eigentlich ein längst historisches Phänomen ist: Im Verlauf der Hochindustrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts begann mit der Arbeiterbewegung das Engagement für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen, für ein angemessenes Sozialwesen, für eine umfassende Krankenversorgung u.v.m., das für alle gelten sollte: Solidarität mit Minderheiten und Randgruppen, mit sozial Benachteiligten, mit Menschen, die hungern oder auf der Flucht sind, weil sie politisch verfolgt werden.
Im Seminar soll das Phänomen aus sozialwissenschaftlicher, wirtschaftspsychologischer und künstlerisch-gestalterischer Perspektive analysiert, aktuell aufbereitet und in Form einer Ausstellung und einer Publikation medial zeitgemäß und interdisziplinär präsentiert werden.
Literatur:
Natascha Strobl: Solidarität (übermorgen), Wien 2023.
Kurt Bayertz (Hg.): Solidarität: Begriff und Problem, Frankfurt 1998.
Heinz Bude: Solidarität. Die Zukunft einer großen Idee, München 2019.
| Prüfungsordnung 19 Visuelle Kultur und Kunstwissenschaften (1409) – 3 SWS, 4 CP Bild- und Sprachwissenschaften (1407) – 3 SWS, 4 CP Kunst- und Kulturwissenschaften (1406) – 3 SWS, 4 CP THEORIE DER GESTALTUNG I THEORIE DER GESTALTUNG II |
Prüfungsordnung 24 Theorie und Diskurs I, II (1050/1060) - Teilleistung 3 SWS, 6 CP |
|
Sprechstunde Bitte per Mail vereinbaren. |
Vorbesprechung 15. Oktober, 13:00 Uhr Raum 202 |