Curating with Care
Dr. Anna-Lena Wenzel
Di, – Uhr
Raum 119
Der Begriff „kuratieren“ leitet sich vom lateinischen curare – sich kümmern, Sorge tragen – ab. Doch was bedeutet dieses „Sich-Kümmern“ im Kontext von Ausstellungen? Für wen und für was tragen Kurator:innen Verantwortung? Welche Rolle spielen Care-Arbeit, Zugänglichkeit, Zusammenarbeit, Machtverhältnisse und Selfcare innerhalb kuratorischer Prozesse?
Anhand von Texten, Ausstellungsbeispielen und gemeinsamen Diskussionen beschäftigt sich das Seminar mit unterschiedlichen Ansätzen eines fürsorglichen und verantwortungsvollen Kuratierens. Dabei werden sowohl institutionelle Strukturen als auch konkrete Formen der Zusammenarbeit, Kommunikation und Entscheidungsfindung betrachtet.
In kompakten Arbeitsphasen entwickeln die Studierenden eigene Positionen zu einer Curating with Care-Praxis und erproben Möglichkeiten, diese auf konkrete kuratorische Situationen und Ausstellungsbeispiele zu übertragen.
Das Seminar ergänzt „On Display. How Things Appear“ von Prof. Edith Kollath, das sich mit Formen des Zeigens, räumlichen und kommunikativen Setzungen sowie unterschiedlichen kuratorischen Strategien beschäftigt. Beide Veranstaltungen bilden zusammen ein 4-SWS-Modul. Bei erfolgreicher Teilnahme an beiden Seminaren werden insgesamt 6 CP vergeben.
Im Januar findet eine gemeinsame Exkursion nach Berlin statt. Die Zahl der Plätze ist begrenzt; bei größerem Interesse erfolgt die Auswahl anhand einer vorbereitenden Aufgabenstellung.
Die Veranstaltungen finden teilweise in unregelmäßigen bzw. kompakten Formaten statt. Die genauen Termine und der Ablauf werden bei einer gemeinsamen vertiefenden Vorbesprechung um 10.00 Uhr in Raum 119 besprochen.
| Prüfungsordnung 24 Transdisziplinäre Gestaltung I-II (2080/2090) – 4 SWS, 6 CP |
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Sprechstunde Bitte per Mail vereinbaren. |
Vorbesprechung 6. Oktober, 10:00 Uhr Raum 119 |