Grundkurs Medientheorie
Prof. Dr. Rafael Dernbach, Karla Schradi
Di, 14:00–16:00 Uhr
Raum 401
Die Seminare für L1 fangen schon in der zweiten Woche (ab Mo 13.4.) an.
Medientheorie beschreibt wie Medien wirken. Forschungsgegenstand sind dabei nicht nur moderne Massenmedien und Plattformen (Social Media, Radio, TV, Print), sondern um alle Praktiken durch die etwas kommunizierbar oder transformierbar wird. Denn Medientheorie geht davon aus, dass Realität durch mediale Operationen konstruiert wird.
Wie prägen Medien unsere Vorstellungen und Wahrnehmungen? Wie beeinflussen sie gesellschaftliche Veränderungen? Welche Rolle spielen sie in gestalterischen Prozessen? Welche Weltanschauungen verdichten sich in medialen Formen wie zum Beispiel Zentralperspektive, Pixel oder Plattform? Und wie können wir Medien durch ihre technischen und kulturellen Vorgeschichten entschlüsseln? Frei nach Vilém Flusser: Das Medium tut, was der Mensch will, aber der Mensch kann nur wollen, was das Medium vorstellbar macht.
Das Seminar ist eine Einführung in grundlegende Begriffe der Medientheorie. Wir werden Medien als Körper-Erweiterungen, Kanäle, Werkzeuge, Gesten, Systeme, Umwelten und Kulturtechniken kennenlernen. Ein besonderer Fokus soll in der Reflexion der eigenen gestalterischen Praxis und ihren medialen Vorbedingungen liegen. Dazu werden wir verschiedene für mediale Formen analysieren in Vorlesungen, Textdiskussionen, Referaten und Übungen.
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Modulprüfung 26. Januar, 14:00 Uhr |
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| Prüfungsordnung 24 Grundlagen Theorie (1000) – 4 SWS, 6 CP |
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